Flugschule

Flugschule

Lizenzen und Berechtigungen

Das weiß jeder: Genau wie es im Straßenverkehr gilt im Luftverkehr, daß man Regeln und Technik beherschen muß , um sich sicher zu bewegen zu können und um sich selbst und niemand anderen zu gefährenden.

Jede Frau oder jeder Mann, die bzw. der ein Fluggerät durch die Luft steuern möchte, braucht dazu eine Genehmigung. Die bekommt man nach erfolgreicher Teilnahme an theoretischem und praktischem Unterricht bei einer Flugschule, ganz ähnlich wie in den Fahrschulen. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung z.B. bei uns, bekommen sie eine Lizenz zum Fliegen, mit der Passagiere oder Fracht höchstens gegen Kostenbeteiligung befördert werden dürfen (Privat-Pilot, Private Pilot’s License, PPL bzw. LAPL). Möchten Sie mit der Fliegerei auch Geld verdienen, brauchen Sie in der zivilen Fliegerei eine Lizenz als Berufspilot (Commercial Pilot, CPL). Die Ausbildung dazu baut auf der PPL-Ausbildung auf.

Zu jeder Lizenz gehören eine oder mehrere Berechtigungen, in denen bestimmt wird, welche Typen von Luftfahrzeugen mit welcher Antriebsart Sie unter welchen Bedingungen bewegen dürfen. Diese Regeln und Anforderungen gelten international einheitlich, so daß Sie in der ganzen Welt damit herum fliegen dürfen. Der Teufel steckt dabei im Detail, und was das alles ganz genau rechtlich bedeutet, lernen Sie neben vielen anderen Themen im Theorie-Unterricht, Abschnitt Luftrecht.

Die meisten Piloten haben ihre ersten Erfahrungen mit Flächenflugzeugen gemacht, mit nur einem Kolbenmotor und Propeller, bei einem Abfluggewicht von weniger als 2 t, die bei Tag nach Sicht und nur auf festem Boden starten und landen. Dies beschreibt exakt den Umfang Ihrer ersten Berechtigung, und genau dafür bildet unsere Flugschule u.a. aus. Erleichterte Bedingungen in der Ausbildung bei geringeren Kosten, aber auch einige Einschränkungen bietet der nur in Europa anerkannte LAPL (Light Aircraft Pilot’s License). Wir bilden Sie auch dafür aus und beraten Sie gerne.

Man ahnt sofort, daß es wohl noch viele weitere Berechtigungen geben muß, denn weder auf Hubschrauber, Wasserflugzeuge, auf große Verkehrsflugzeuge noch auf sehr viele andere Luftfahrzeuge trifft die obige Beschreibung zu. Wichtig ist, daß Sie auf dieser Grundlage aufbauen und weitere Berechtigungen erwerben zu können. Sie sammeln damit erste Erfahrungen und werden, ganz nach Geldbeutel, persönlichem Bedarf, und je nachdem Sie für sich entschieden haben, ob die Fliegerei für Sie ein reines Hobby bleiben soll, ein Hilfsmittel im Beruf – etwa für Geschäftsreisen – sein kann oder ein Vollzeitberuf werden soll, darauf aufbauen. Bedenken Sie, daß auch der coole Airline-Kapitän, der wagemutige Hubschrauber-Pilot bei der Bergrettung (nur im Fernsehen!) oder der schneidige Miltär-Pilot einmal so klein angefangen haben,


Ausbildung in Theorie und Praxis

Kursanmeldung, Kosten und Zeitrahmen

Lassen Sie sich bei uns ausführlich beraten, vereinbaren Sie einen Probeflug mit einem Fluglehrer, sehen Sie sich unsere Ausbildungs-programme an und lernen Sie das Klima im Verein kennen!

Unsere Empfehlung: Zügig den Kurs durchziehen, möglichst im Frühjahr beginnen. Dann ist es in 4-5 Monaten möglich, mit allem fertig zu werden. Wenn alles optimal läuft, fallen beim PPL ca. 10.000 € Gesamtkosten für die Ausbildung an, beim LAPL sind es ca. 8.500 €.

Sie können sich jederzeit anmelden, es gibt keine festen Kurstermine. Eine erste Kostenaufstellung inkl. aller Nebenkosten ( Gebühren, Lernmaterial, extra Kurse,…) besprechen wir mit Ihnen bei dieser Gelegenheit.

Praktische Ausbildung

Ihre Flugstunden vereinbaren Sie jeweils individuell nach Ihren Zeitvorstellungen mit dem Fluglehrer, vorgeschrieben sind mindestens 45 Flugstunden. Sie können Tag und Zeit bestimmen, allerdings muss auch das Wetter mitspielen. Wir empfehlen, möglichst mehrere Schulungstage „en block“ zu planen. Der Lernerfolg ist dann besser, und Sie haben insgesamt weniger Anfahrten zum Flugplatz. Verbindliche Angaben über die Gesamtdauer der Schulung, die tatsächlich notwendigen Flugstunden und damit auch die genauen Kosten können vorweg nicht gemacht werden, da diese von Ihrem Engagement, dem Zeitaufwand, den Sie jeweils erübrigen können, sowie schlicht vom Wetter abhängig sind.

Theoretische Ausbildung und anderes mehr

Ein Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst ist für den Flugschüler vorgeschrieben und kann in deutscher oder auch in englischer Sprache erworben werden. Der Unterricht findet nach Vereinbarung statt.

Theorie-Kurs

(Text in Bearbeitung)

Prüfungen

Die theoretische und praktische Flugausbildung schließen je mit einer amtlichen Prüfung ab. Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung. Die Termine dafür werden nach Ihren Wünschen von uns mit den Behörden vereinbart.


Formale Voraussetzungen,
weitere Kurse und Prüfungen

Wir helfen Ihnen, alle Nachweise rechtzeitig zu besorgen und vermitteln Kurse dazu wo notwendig. Angaben in (Klammern) beziehen sich auf den LAPL.

  • Mindestalter : 18 (17) Jahre
  • Fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis (Medical) Klasse 2 (3)
  • Nachweis über Kenntnisse in 1. Hilfe (wie bei der Fahrschule)
  • Polizeiliches Führungszeugnis
  • Auskunft des Verkehrzentralregisters beim Kraftfahrt-Bundesamt
  • Zuverlässigkeitsüberprüfung
  • Funksprechzeugnis (BZF englisch oder deutsch)
  • English Language Proficiency Test Level IV Minimum

Flugtauglichkeit

Voraussetzung für das Fliegen ist eine entsprechende medizinische Tauglichkeit. Nähere medizinische Detail-Informationen finden Sie u.a. hier: FliegerDoc